Die Kopenhagener Straße und der LKW-Verkehr…

Im Juli sprach mich ein Anwohner der Kopenhagener Straße an, dass – vermutlich im Zuge der Ausbauarbeiten der A3 – seit einiger Zeit vermehrt Schwerlastverkehr durch die Kopenhagener Straße fährt und das für Aufregung in der Nachbarschaft sorgt.

Die Anwohner sind ob des Lärms und Drecks wenig erfreut. Und vor Allem haben Sie die Sorge, dass letztlich sie die, von den LKWs verursachten, Straßenschäden im Zuge einer Straßensanierung bezahlen müssen.

Meine schriftliche Anfrage im Stadtrat brachte hier nicht wirklich eine Beruhigung der Gemüter. Zwar wurden – noch vor der Sitzung des Stadtrates – Kontrollen durchgeführt und einige Fahrer verwarnt, doch nach wie vor fahren LKW durch die Kopenhagener Straße. Die Antwort der Stadt auf meine Anfrage ist in sofern auch nicht ganz schlüssig: Denn wenn die Kopenhagener Straße nicht tonnagenbeschränkt ist, auf welcher Grundlage wurde den LKWs dann die Durchfahrt untersagt bzw. eine Verwarnung ausgesprochen?

Kopenhagener2 Juli14

 

Heute hat der Bürgerverein Heuchelhof zu einem Vor-Ort-Termin geladen. Neben meiner Stadtratskollegin Christiane Kerner (ZfW) und Wolfgang Scheller (CSU) war auch ich dabei. Die Bürgerinnen und Bürger äußerten ihren Unmut über die Situation und wir ermutigten sie dazu, auch von ihrer Seite aus Druck aufzubauen, dass dieser LKW-Verkehr unterbunden wird. Von politischer Seite werden wir das unterstützen. Udo Feldinger und die SPD-Stadtratsfraktion werden einen Antrag einbringen, in dem es um mehr Transparenz während der Bauarbeiten geht. So soll unserer Ansicht nach die Autobahndirektion Nordbayern eine Telefon-Hotline einrichten für Nachfragen und Beschwerden und die Stadt die jeweiligen Pläne mit Zu- und Abfahrt für den Baustellenverkehr und den zu erwartenden Umleitungen für den allgemeinen Straßenverkehr veröffentlichen. Weitere Anträge und Nachfragen, auch von den anderen Parteien und Gruppierungen, sind angekündigt.

Wir werden hier gemeinsam, über die Parteigrenzen hinweg, darauf hinwirken, dass diese Situation für die Bürgerinnen und Bürger so gut und erträglich wie möglich gestaltet wird.

Und klar ist auch: Für die Straßenschäden, die die LKWs in der Kopenhageer Straße verursachen, dürfen die Anwohnerinnen und Anwohner nicht zur Kasse gebeten werden!

 

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